Leithaberg

Das Weinbaugebiet Leithaberg an der burgenländischen Seite des Leithagebirges, westlich des Neusiedler Sees, zählt mit seinen 3.576 Hektar zu den ältesten Weinbauzonen der Welt. Funde von Traubenkernen als Grabbeigabe in einem keltischen Hügelgrab der Hallstattkultur von Zagersdorf aus dem 8. Jahrhundert vor Christus sind der älteste Nachweis des Weinbaus in Mitteleuropa. Die geologischen und natürlichen Voraussetzungen wurden herangezogen, um die Grenzen des Weinbaugebietes zu definieren. Es umfasst die Bezirke Eisenstadt, Eisenstadt-Umgebung sowie die Gemeinden Jois und Winden. Entlang der etwa 35 km langen Weinstraße von Jois im Norden bis Großhöflein und Zagersdorf im Süden gibt es über 20 Leithaberg- Gemeinden. Charakteristisch für diese Gegend sind die zum Neusiedler See hin abfallenden Weingärten mit ihren zahllosen Mandel-, Kirsch- und Pfirsichbäumen.

Die Leithaberg DAC – Weine werden geprägt durch das Leithagebirge und den Neusiedlersee. Der See bringt durch seine warmen Winde die wichtige Reife in den Wein. Das Gebirge bringt nächtliche Kühle und somit Fruchtigkeit, Frische, Finesse und Lebendigkeit. Die Böden des Leithaberg DAC weisen großteils Kalk und Schiefer auf. Der Muschelkalk – rund 15 Millionen Jahre alt – gibt den Weinen eine leicht salzige Note und Eleganz. Der Schiefer verleiht ihnen die nötige Spannung und Rückgrat.

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